Montag, Februar 09, 2009

Cottbus

Du bist weiß
Sie laufen in dir
Ein paar nur
Traurig und dumm
So sehen sie aus
Dann scheint Sonne
Auf deine Leere

Du bist schwarz
Und niemand läuft.
Kreaturen der Nacht
Verkriechen sich auch
Ins totale Nichts
Nur der Vollmond
Versilbert neues Pflaster.

Dienstag, Februar 03, 2009

You Ghost

Awoke today
and fell asleep again
unsteady dreams were haunting
me since end began

Surreal constellations
Frustrating scenes
Shadows from past
I know what it means

I lay there in confusion
Day started with dolour
It all was an illusion
Still know what it stood for

Sonntag, Februar 01, 2009

Find them

The words they are missing
It´s yet of no use
To touch a new muse
Cause I stopped the kissing

Sounds like a song
The rhythm symbolic
Melody melancholic
Still it sounds wrong

Silence is growing
Ideas stop showing
The art fell apart

My eyes open wide
For comfort and solace
I wrote for the night.

Samstag, Januar 31, 2009

Wurstberg.

Trost los
gezogen, Niete.
Müdes Lächeln.
Erwartung zerstört.
Für immer?
Naive Sekunde.
Ein Blick.
Ein Wort.
Tötet.

Lässig im Nebensatz.
Süßlich gehässig.
Der Soundtrack zur Qual.
Dann lieber Auto?
Fremdheit verdichtet,
Zu Panzern von O.

Montag, Januar 26, 2009

Du kommst wirklich

Du bist unvermittelt da
Frage: Ob du siehst, was war?
In meinen Gesichtern
Siehst es mir genau an
Siehst tausende Lichter
Wo ich nicht reden kann

Du bist so anders, so neu
Deine Hand auf meinen Narben
Zeigst keine Angst keine Scheu
Nicht alleine diesen Abend
Du lächelst, du verstehst
Blickst zurück - bevor du gehst.

Der Trost schon zerstoßen
Im Kleinen und Großen
Warst du ein Geist und ein Traum
Ich wähnt dich so nah
Und doch kenn ich dich kaum
Ich vergaß nicht was war
Halt mich so stark noch im Zaum.

Ich dreh mich zum Gehen
Nur kurz bleib ich stehen
Die Hoffnung steht bei mir
Um einfach nur da zu sein
Und die Sterne sind bei dir
Und die Nacht, wie sie weint.

Mittwoch, Januar 21, 2009

Lagebericht

Den Braten gerochen
Und doch nichts getan
Weiter gelebt und gewebt
Und geschwebt und geplant

Verliebt und verloren
Von neuem geboren
Am Ende der Suche
Am Anfang vom Glück

Nichts war real
Nichts kommt zurück!

Du bist lang fort, noch transparent
Soviel geflennt, es brennt dezent
Auf meinen Wangen, die so rangen
Um dein letztes Hemd, den letzten Laut

Das Wort von mir, vor dem dir graut!

Mein Herz es schlägt
Und wird verfolgt
Erschüttert, verbittert,
Zerstochen, umwolkt,

Gebrochen!

Aufgeräumt, aufgewacht
Ausgelacht, ausgeträumt.
Aufgegeben auszugeben,
Angeprangert aufzuleben.

Noch nicht da in neuem Streben
Zu gewöhnt ans alte Leben!

Nicht gewillt zu vergeben
Es gibt nichts zu geben
Keine Schrift kein Beweis
Weder Fotos noch Details.

Habe alles verschoben
Zerstückelt, verschroben
Die Zweifel erhoben
Vom staubigen Boden.

Ich will fliehen
Ans Ende der Welt
Will wieder losziehen
Weil mich nichts hält.

Will fürchten und fliegen
Will Morgen zersieben
Will ein Heute kriegen
Das Gestern besiegen.

Samstag, Dezember 13, 2008

Raw Material

Artificial blood on my shoe
Lonelier than supertramp
I caught the police
By the temple of the dog

Me magnetized
Affection and repulsion
Some important parts
Beginning to rust

Been fooled again
This time a great company
Arts for money

A wall painted in red
Sold out memories
And my teeth hurt.

Sonntag, Dezember 07, 2008

Unperceived disparate perspectives

I´m writing on my breadbox.
Did you see me with dread locks??

I said: "round about eighty percent"
Stumbled upon your weird movement
Thought you saw the truth bent
Down and quickly added: "ninety".

I got short hair and learned:
You see me not like i yearned
for, I slowly changed my mind
Your felt not of that kind

"Rather sixty to eighty"
But you still owe me that word
You never paid me
For not trying to hurt

First my vision was blurred
But for now I see clear
What still remains is the fear
That I won´t shed a single tear.

Wrote too hard

Distance brought the brain attack back
sophisticated talking towards the track
lack of conscious captions

Grabbed another pencil
instead of the early broken
took it from the ground

Hardly readable Thoughts
like hardly spluttered spoken words
appear on my sheet

I´m dominated by demons
loudly ironically laughing
Scribbling maniac to free me

Samstag, Dezember 06, 2008

Upsheet oder: Geschlossene Geseilschaft

Lasagne: auf Storytellern
Stimmung: Vertraut Height
Distanz: Reward Irrelefant

Zu rush davon
Macht ein trauriges Hurts
Geht an die Nearen

Shyden von euch
Hinterlässt einen Close im Hals
Und ein wenig Night.


Für Emilia und Johannes.

Montag, Dezember 01, 2008

Totally twisted life circumstances

Spit in the face
Life´s base replaced
Past got erased
Emotions in blaze

It tastes that bitter
I feel like litter
Could be a big-hitter
But am a lonely sitter

Gaze down pretending
Search all I´ve missed
Our happy ending
Was an O.Henry twist


Time for something furious! Surprised myself with this finally rhyming again, angry thing. It helps to work it out, kind of.

Sonntag, November 30, 2008

Halsverkettung.

Seltsam. Wie ihre Glieder in meine Hand
fließen Momente im Zeitraffer
wie wenn im Film einer stirbt,
an meiner Seele vorbei.

Allsehend bin ich, als paralysierter Beobachter.
Halb hier, halb noch überall dort
ohne die Möglichkeit, etwas zu ändern
oder zu schreien.

Abgenutzt, matt ist sie
Mit diesem unvermeidlichen Knick
Plötzlich tauchte sie auf,
wirkt so anders vertraut.

Sie knirscht.
Sie knirscht in meiner Hand,
erst vorschnell fordernd geöffnet,
dann entschlossen geschlossen.

Freitag, November 28, 2008

Well-intentioned Advice

Sad story
Don´t worry
Take your time
Drink more whine
Time will heal
You will feel
better.
Someday.
I promise.
Sleep now.

Mittwoch, November 19, 2008

Nachdenken

Es war ein ungegelter Tag.
Strom in den Gliedern,
Das Geld sitzt locker
Und Abends Kultur.

Was in der Nacht nicht geschah
Verprasste der Tagtraum
Erst wohlige Wärme
Dann Tatendrang.

Schließlich des Nachts
Zwischen zwei Kerzen
Wenige Verse, reimlos,
Die erzählen wie alles war.

Mittwoch, November 12, 2008

Foresight

sometimes i wish
to look into the crystal ball
and see... all!

which way will we walk?
when was it worth it?
stupid ball, talk!

Sonntag, November 09, 2008

Retrospektive

Sie sagen, mein Koma wäre emotional bedingt,
ein Schockzustand, der mich zurückbringt
ins Land der leicht Lebenden
ins Land der Schmerzen

Von zwei blutenden Herzen
von sich treu vergebenden
denen nichts mehr gelingt
niemand mehr da, der nichts mehr erzwingt

Jetzt also Selbsttherapie
genau gleiche Gespräche
und erzwungene Autonomie

Reorientierung perplex
Revidierung total
und wieder nur ich.

Sonntag, Oktober 26, 2008

Topsyturvication

well found my own way of reflecting
the tragical beauty in situations
with writing endless no-rhyme poems
discovering different ways to learn

wonder about the complex character
of totally unconditional love
and all the ocurring consequences
discovering that im hungry

levitating in a net of retrospections
without permission to rhapsodise
single step wide aftermath

chaos and disorder, emotional disturbance
ignorance, interacting insurances
inexorable Intoxication...

Freitag, Oktober 03, 2008

Darkest Night Ever

Starving for your love
I try to miss your eyes
Like you avoided mine
As i searched for a smile.

Full of emptiness I am
A bitter taste in my mouth
My face covered up
In your salty tears.

I don´t want to kiss you
Turn your head and i whisper
Desperate thoughts
Of foolish love.

So close to each other
Obviously distant we are
Driving into our personal
Darkest night ever.

Just Blinked

Just blinked
And all went wrong
Seems like it´s linked
Just like the song

We were so close
Till overdose
Now I´m a bad advisor
Each others criticisor

To not know
Is like physical pain
Like sand in my hand
Out in the pouring rain
You let me go

Mittwoch, September 17, 2008

of love

Cycling blind into
the cold, lonely morning
A woman appears.

She wears a number
instead of a name
Her name is: 135.

I really wonder
if her life is better
than that of the flowers
She´s sadly looking at.

I really hope
it is, and I am
so grateful for mine
That love makes me smile.


Really saw a woman wearing a name badge with just "Nr. 135" on it. That made me so sad. Sadness went into wishing for her life to turn out well, and Hope turned into Gratitude.

Sonntag, August 17, 2008

Grauzone

Ich bin ein verlorener Prinz
Fest im Sattel der Unwägbarkeiten.
Ich beschwöre das Bleiben
Mir selbst der größte Feind.
Ich gebe dem Überraschungsmoment
einen bittersüßen Trank aus.

Komm, spiel mir die ironische Melodie
Mit so hauchzartem Abklang
Umweht mich der kalte Hauch
Allein, hoch auf dem Turm
Liegt mir mein Leben zu Füßen

Donnerstag, Juli 10, 2008

Trotzgedicht

Im schwarzen Spiegelglas seh ich euch
Ihr seid am Knutschen
Vor aller Augen in der Bahn

Sie lächelt, schlingt die Arme
Um seine Schultern
Drückt sich eng an ihn

Er hält sie fest
An den Hüften
Sie könnte ja abhauen

Das ist nicht nett
Völlig überflüssig
Geht doch nach Hause ihr zwei


Hab kurz überlegt ob ich das überhaupt poste, ist ja nicht gerade ein Meisterstück. Vielleicht liest es ja doch mal jemand der es gut findet. Ich habs kurzerhand rausgehauen, was solls!

Mittwoch, Juli 09, 2008

Ein Lehrer

Ich blicke zurück
Auf die Jahre und Stunden
und sehe einen Lehrer

Wie er sich abmüht mit uns
Sich aufrafft für uns
Sich selbst sieht durch uns

Ich blicke zurück
Auf Zeiten des Lernens
und sehe einen Lehrer

Wie er uns lenkt
Mit uns denkt
Uns verwandelt

Ich blicke nach vorn.
Voller Dankbarkeit
seh ich immer noch ihn

Der uns als Lehrer ein Mensch
und als Mensch uns ein Lehrer war.



Etwas sehr Besonderes. Quasi ein Auftragswerk, mein Deutschkurs hat mich für den Abiball ausgewählt unserem Lehrer eine Laudatio zu halten. Dies ist ein Teil davon, der wie ich finde ziemlich gut zum Ausdruck bringt was für einen Lehrer wir da hatten. Lange ists her seit ich zuletzt geschrieben, dies ist dem andauernden postabituriellen Wohnungssuch-Zivildienstbeginn-Bürokratie-Stress geschuldet. Hoffe in nächster Zeit wieder mehr liefern zu können. Dennoch: Post No. 40!!!

Mittwoch, Juni 11, 2008

Auf den Abend

Ein Gedichtchen auf den Abend
soll es also heute sein,
kühl erquickend und auch labend,
sprachs, schon brach die Nacht herein.

Eh ichs mir versah,
war das Dunkel da,
und wie so oft im Leben,
war die Chance vergeben.

Bedrückt schlag ich das Büchlein zu,
beschämt die Augen nieder
und bette mich zur nächtlich Ruh,
ich rieche noch den Flieder.

Schon halb im Schlaf,
da sing ich plötzlich Lieder,
denk bei mir: "Ich bin ein Schaf!"
Der Abend kommt doch wieder!


Nur um nicht aus der Übung zu kommen. Ich finds... nett.

Montag, Juni 09, 2008

Zur Freiheit verdammt

Seit Jahren schon, so scheints zu sein,
fällt mir nichts dichtrisches mehr ein.

Ich fragte mich, ganz frank und frei
wo mein Esprit geblieben sei?

Wo war der Witz, des Wortes Charme,
gebildet reich, an Reimen arm!

So saß ich da, mit Abitur,
und auf den Lippen einen Schwur:

Hab ich nur wieder was zu tun,
soll meine Feder mir nicht ruhn!

Denn ich war durch mit aller Prüferei
was ich nun tat, war allen Einerlei.

Der ganze Tag war mir geschenkt
an Zeit sehr viel, wenn man bedenkt,

Dass ich im Leben einen Sinn nur finde,
wenn ich mich kräftig für was schinde.

Ja, wer sich aufrafft, eine Arbeit tut,
der findet Sinn, der fasset Mut,

Der hat am Abend zu erzählen
und muss sich nicht tagtäglich quälen,

Mit diesem Fluch der Kreativität
der Langeweile heisst, auf meiner Stirne steht.

Ich trag ihn rum, tagein, tagaus,
geh kaum noch aus dem dunklen Haus.

Ich drohe nun, hier zu versauern,
in diesen komfortablen Mauern.

Ich weiß nur mit mir selbst nichts anzufangen
nach Tätigkeit mit Sinn strebt mein Verlangen

Will endlich wissen was ich muss,
denn aus der Ungewissheit folgt Verdruss.

Da Lob ich mir der Arbeit freie Zwänge,
sie sind ja besser als der Freiheit Enge.


Lange liegt er da, des Lyrikers Zirkel verwaist und öd. Jetzt ein verzweifelter Vorstoß gegen die bittere Leere, ein plumper Versuch, mich an den eigenen Haaren aus dem Matsch zu ziehen.