Donnerstag, März 13, 2008

Enttäuschte Erwartung

Protokolliere Passiertes proportional!
Negation transzendenter Antizipation opponiert
Gegen die divine Direktive

Aus limitierter Perspektive
Reagiere flexibel, aktiviere
Das Prinzip Hoffnung


Das Problem mit enttäuschten Erwartungen sind nicht sie selbst, sondern dein Umgang damit. Schließt sich eine Tür vor deiner Nase, öffnet sich oft eine andere, die du vielleicht erst nicht, vielleicht nie entdecken wirst. Dein erzwungenermaßen anderer Weg, den du einschlägst wird, so meine Überzeugung, gut für dich sein. Und wenn er das nicht ist, oder ein anderer besser gewesen wäre, wirst du es nicht erfahren. Du kannst es nicht mit Sicherheit sagen. Die Zukunft hält zu verschiedene Wege für uns bereit - ein Grund, positiv und entspannt in die Zukunft zu blicken.

"I´ve got access to entries, but the exit is near" DISC

Mittwoch, März 05, 2008

Betrachtung

Das Glitzern auf staubschwarzem Brett
Tote Rose an meiner Wand
Muffins aus meiner Box
Träume aus Pixeln

Die Schuhe, Tüte, alles liegt herum
Stapel von Beweisen
Der kalte Ankläger
Hoch hinter mir

Drei Anwälte kleben am Schrank
Am Grund nützliche Helfer
In bedeutsamer Anordnung
Pastellgrünes Chaos lockt mich.


Neulich nacht entstanden. Verrate mal nicht worums geht, bin sehr gespannt auf Interpretationen!

Donnerstag, Februar 28, 2008

Reveal yourself



Need a friend?
Cares the vison
Go play Kiddie!
Spits counterpart

Yes I do
You admit
Red-cheeked
Torn and shyly

Suddenly distance
Between you and
The so called real
World

People already
Gossiping about your
Friend
Your a lonly one

It makes you laugh
At night years later
But laughter vanishs
Facing his whispering voice


Nachtarbeit. Hab ich statt einer Englischhausaufgabe gemacht, in der es darum ging das Problem der "unsichtbaren Freunde" zu diskutieren. Ihr kennt das, bei kleinen Kindern ist das manchmal so dass sie sich unsichtbare Freunde kreieren und dann mit denen sprechen etc. Find das ziemlich interessant. Kleine Anleihe beim Lied "Wart mal" von Clueso (letzte Strophe ist ähnlich wie eine Stelle) Hoffe es gefällt!

P.S.: Rekord Rekord! Die absolute Post-Höchstanzahl nehme ich zum Anlass zum einen die Welt da draußen (die hoffentlich nicht nur aus 2 Leuten besteht) zu fragen ob meine Quantität meine Qualität beeinflusst, und zum anderen mein Pseudonym ("find das irgendwie sehr schön sowas zu haben, außerdem ist es saucool" sagte er und lächelte konspirativ) zu verkündigen:
Fortan veröffentliche ich unter dem Namen

Publicious!


Dienstag, Februar 19, 2008

Nur ein Wort?!

Worte die ich sage
können ernüchtern,
einschüchtern,
sie können wütend machen
oder bringen zum Lachen
können Mut machen
und Leidenschaft entfachen.
Sie können helfen und heilen,
laden ein zum Verweilen.
Sie sollen Schmerzen lindern,
Streit verhindern.

Doch oft ist es auch das, was sie produzieren,
Sie stänkern, ärgern, provozieren,
lästern, hetzen, titulieren.
Oft versuche ich mir auf die Zunge zu beißen
Anstatt mit Worten um mich zu schmeißen.

Doch ich kann nicht aufhören zu sprechen,
an permanentem Schweigen würde ich zerbrechen.
Also überlege ich, bevor ich etwas sage,
dass ich dafür Verantwortung zu tragen habe.

Ob ich etwas sage oder nicht, kann ich allein entscheiden,
oder kann man Redefreiheit doch beschneiden?
"Ist das richtig?" frage ich bescheiden,
denn auch durch Fragen können Worte sich bekleiden
Fragen, die im wortgewandten Wortgewand
Kritik äußern am unbeirrten Fortbestand
Von Dingen die, wenn alle sagen könnten was sie wollten,
wirklich nicht geduldet werden sollten.

Das klingt wie Politik, und passt hier rein,
denn auch ein Politiker muss Redner sein.
Er muss beschwichtigen, muss seine Sache rüberbringen,
von wichtigen Dingen soll seine Stimme erklingen

Doch bei akuter Politikverdrossenheit
sagt man: "Ach du liebe Zeit!
Das ist doch immer das gleiche Lied!"
Worauf man - wie verblüffend- sieht:
Auch Lieder sind aus Worten gemacht,
und Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Manch einer jedoch ruft empört:
"Kein Wort mehr, keins, ich bin verstört,
des Wortes Macht ist unerhört!"
Ist man allein und ungestört
Verhallt es sinnlos - ungehört.

Die Worte sind, und das ist klar,
gar schrecklich und gar wunderbar!



Dieses Gedicht war wenn ich mich nicht irre im Jahre 2004 Bestandteil eines interreligiösen Gebets. Ich hatte es geschrieben und dort zur Verwendung gebracht, ich fand es damals sehr genial. Heute würde ich es nicht mehr - oder zumindest nur noch in stark abgewandelter Form veröffentlichen, aber ich habe in meinen alten Unterlagen gekramt und es bis auf ein paar Rechtschreibfehler weder im Inhalt noch in der Form verändert. Ich finde es interessant zu sehen, wie ich einiges an Witz verloren habe, viel mehr in Richtung Lyrik gegangen bin, das ist ja von der Länge her schon fast ein Prosatext. Ich nehme mir vor mal wieder etwas richtig lustiges zu dichten! Die Gedanken dort drin sind trotzdem noch ziemlich aktuell, findet ihr nicht auch?

Suche nach Frühling

Übern Winter will sie wachen
Warten bis der Frühling naht
Denn dann kann sie wieder lachen
Und es ist nichts leer und fad

Ein Frühling soll ihr Herz beschwingen
Groß und froh und wunderbar
Sie will singen, tanzen, springen
Die Idee ist ihr so nah

Doch es bleibt das Grau in Grau
Nieselregen, Graupelschauer
Sie harrt des Frühlings zartem Blau
Ihr Warten ist von ewger Dauer

Hadern mit des Schicksals Plan
Wo steht sie im großen Ganzen
Zögernd zittert sie im Wahn
Und doch will sie endlich tanzen

Freude soll ihr Herz besuchen
Enden all die Einsamkeit
Sie will endlich nicht mehr fluchen
Denn es hatte seine Zeit.

Was vergeht und auch was bleibt
Unbeirret sucht sie weiter
Nach des Frühlings Heiterkeit
Und verdrängt das alte Scheitern.



Das Gedicht hab ich grad entdeckt als Kommentar und Reaktion auf ein Gedicht von Hannah auf ihrem Blog (samoainsel.blogspot.com) und dachte mir: das klau ich da raus! desgleichen werd ich jetzt mal meinen schrank durchsuchen, erinner mich da an ein gedicht das ich mal für ein interreligiöses Gebet geschrieben habe, bzw. eins dass ich geschrieben, und dafür verwandt habe. stay tuned!

Sonntag, Februar 17, 2008

Ich hasse diesen Tag nicht!


Liebe ist nicht Kommerz
Tiefer ist sie, bedeutend
Schenk dir kein Schokoherz
Liebe ist nicht nur heute

Liebe lässt sich nicht messen
An schnöden Douglas-Gutscheinen
Liebe ist mehr als ein Essen
Mit Kerzen und schweren Weinen

Die Liebe zu reduzieren
Auf einen einzigen Tag
Meint ihre Bedeutung verlieren
Echte Romantik im Sarg



Gewidmet meiner Freundin zum Valentinstag.

Donnerstag, Februar 14, 2008

As in the beginning


Everything was a mess
Searched a way to impress
My princess
A way to express
My feelings, confess

There was a tension to stress
A race without rest
I gave my best
Away in a letter
That couldn´t be better

The feelings rose
The girl I chose
She likes me most
Fear was a ghost

The relation was close
To a flower that grows
Like a powerful rose
Like a river that flows
And on it goes.



Bahnfahrt. Wer die Geschichte von uns kennt, wird erkennen dass es hier um den Start meiner Beziehung zum Mädchen in Cottbus geht. Got stuck with the "O".

Two times the train

Sie wirkte zuverlässig
Alles war zulässig
Sein Lächeln zu lässig
Die ArroGans in Person

Der Brief kam
Er Griesgram

Mit Kohlensäure versetzt
Säuerlich grinsend verletzt
Nicht mehr geschätzt und verlassen



Mir ist kein anderer Titel eingefallen, das kleine flippige, bockige Ding ist im Zug entstanden, genau wie "As in the beginning". Blick auf ne Mineralwasserflasche.

Donnerstag, Februar 07, 2008

Klein aber fein


Bitte nicht stören



Deine und meine Hand
Gefaltet
Wärme ist, was ich spüre

Lippen wie Flammen lecken
Heiße Küsse wechseln
Den Besitzer

Endlich fühle ich deinen Körper
Wie Geschmacksknospen
Zitrone


Langsam und tastend
Wie die zwei Flusspferde
Ins Dunkel






Dich lieben ist

Dich lieben ist
An deiner Brust liegen und sich sorgen
Um dein doch so ruhig schlagendes Herz

Dich lieben ist
Eifersucht auf Kuscheltiere
Eng umschlungen von dir

Dich lieben ist
Schwere Rucksäcke lächelnd
Durch Sauwetter tragen

Dich lieben ist
Der Versuch, dich durch Blödsinn
Zum Lachen zu bringen

Dich lieben

ist schön.



Hier zwei kleine Sachen die ich (wieder mal) in der S-Bahn geschrieben hab. Die Mischung aus Anonymität und aufeinanderhocken auf engstem Raum schafft kreative Momente. Ich fand es für einen Moment interessant, Dinge des Alltags in andere Kontexte zu werfen, die Sprache einfach und ungekünstelt zu halten und dennoch tiefe Bedeutungen in die zwei teils humoristischen, teils auch melancholischen Gedichte zu legen. Enjoy!

Sonntag, Januar 20, 2008

Zigarette des Lebens

Hab dich nicht geraucht
Nur einen Zug genommen
War frisch und verbraucht
Dann hab ich Zug bekommen


Den falschen Zug genommen
War schon geschlaucht
Harrte mutig beklommen
Dann bist du aufgetaucht


Die Zeit falsch verronnen
Denk ich regenschirm-durchlaucht
Zuletzt zur Pause gekommen
Dein Licht ging mir auf



Dieses Gedicht entstand in der S-Bahn aus einer Doppeldeutigkeit des Wortes "Zug".
Ich verarbeite damit am Hauptbahnhof zu früh ausgestiegen zu sein um mich dann wartend ans falsche Gleis zu stellen. Ein Regenschirm war mein einsamer Begleiter und ich fühlte mich auf merkwürdig zwiespältige Weise gleichermaßen lächerlich und würdevoll. Mein Ziel war mir egal, ich trauerte einem Wagen hinterher.

Sonntag, Dezember 16, 2007

Warm Welcome

Never you are alone
Neither let down
Nor left abandoned


Heads up
Hands down
Hearts wide open


Foggy distance comes near
Sleepy eyes start to clear
All complex becomes simple


Eyes focused on
Each others iris
Equally looking
timeless


Englisch. Ein paar Alliterationen herumgebaut um 3 Kernsätze. Enjambements. Doppeldeutigkeit. Kleine Viertelstunden-SBahn-Einheit. Hoff es gefällt!

Freitag, Dezember 14, 2007

Icke bins, Februar!


Nicht schon wieder neu, mann!
Maul ich kalend arsch
Schwing die Faxen
März Komet gleicht


Oha! Ich Pferd überraschelt
davon dass ich Hanfange
jedenfalls Fastnacht
wegen Prinzeps Januar


Ruckzack gleich vorbei
Erste Hälfte geht so wieso fixflotter
Schon strumpft er an, der olle März


Aber schloddrig kalt isses noch
bummeln schon Schneeglocken?
Iss jahr, noch Februar!




Dieses interessante Gedicht hab ich (die Anfangsbuchstaben der Strophen genau wie Zeile eins lassen es vermuten) Nora Neumann gewidmet. Für unseren Deutschkurs sollen wir ein Kalenderblatt gestalten. Ich hab Februar. Ist ne Menge drin. Viel Spaß!

Freitag, Dezember 07, 2007

Dem unnennbaren Feind


Ich lieg wach und kann nicht schlafen
weil ich nachdenk über dich
Und deine abgrundtiefe Bosheit
denn fassen kann ich sie nicht
Du trittst jedem rücksichtslos in den Rücken,
allen die sich für dich bücken
Kletterst über Berge von Leichen
um dein Ziel zu erreichen
um auf dem Gipfel
deine Faust zu schmettern
und noch über sie zu wettern.


„Warum behindern sie mich?“
Du hast doch gar nichts böses im Sinn
„Seht euch an, wie unschuldig ich bin!“
Du hast ein Talent, hast die Gabe
Dich zu verkaufen
Bis alle um dich herum
An deinen Witzchen ersaufen
Doch es ist immer gleich,
Dein Humor ist nicht echt
Ist immer gelenkt, verrucht,
Widerlich und selbstgerecht
Ein intrigantes mieses Schwein
Scheinheilig und schmierig gemein
Bringst mich dazu dich in Gedanken zu töten
Bis ich beginne voll Scham zu erröten
Und mir nur verzweifelt denke,
Soweit hast dus gebracht
Was hast du nur aus mir gemacht,
Woran hab ich grad gedacht?


Das ist ein erbärmlicher Ekel,
Ich möchte schreien um es rauszukotzen
Mich davon befreien, deinem Einfluss trotzen
Möchte der sein der ich früher war
Ohne Angst vor deiner schleichenden Gefahr
Der mit Worten mishandelnden
Gierig manipulierenden,
Hinterrücks stierenden
feige verratenden, lauernden, wartenden
Dinge ins Schlechte wandelnden


Ich will deine Gedanken erraten
Will verstehen warum du so bist
Will nicht länger nur hoffen
Dass da irgendwo was gutes ist
Ich will einfach nur in Frieden leben
Doch ich kann dir nicht vergeben
Weil ich genau weiss
Wenn ich beginne zu vertrauen
Wirst du mir auf die Fresse hauen
Wirst dich weiden wenn ich mich krümme
Und Stolz empfinden für dein Verstümmeln
Und dann wirst du weiter grinsen und hetzen
Intrigieren und verletzen
Bis nichtst mehr für dich da ist
Bis zum letzten.


Jawoll. Harter Tobak. Hab das lange bei mir in der Schublade liegen gehabt und überlegt ob ich das Posten soll. Hier seht ihr eine meiner dunkleren Seiten. Ich find man merkt dem Gedicht gerade weils nicht so perfekt und geschliffen ist, an wie emotional die Situation war in der ich es schrieb. (hab erst überlegt es eins zu eins vom Papier zu übernehmen, aber der zitternde Zorn hatte doch zu viele Schnitzer reingelegt) Dies also die überarbeitete Version.

Freitag, November 16, 2007

Wide Awake

I rushed through the day
So much things occured
I wish I could stay
And sort all the blurred

I can´t get to sleep
My mind is so filled
Strange mem´ries I keep
And I am still thrilled

Sitting here at midnight
I don´t know what to do
Thoughts are on a long flight
I´m looking forward to

Things that may come
Things passed away
Words that I heard
Words that I´ll say


Entstanden am 16. 11. um 0:44 Uhr. Guter Titel. Konnte nicht einschlafen und hab wieder angefangen zu dichten. Merkt man, oder? Freu mich über Comments!

P.S.: Ja, ich kann auch Gedichte schreiben die keine Liebesgedichte sind! ^^

Mittwoch, November 14, 2007

SCHOCKSEKUNDE


Hände vergraben
Kanns nicht ertragen
All diese Fragen
Wie soll ichs sagen

Hab grad noch gelacht
Und plötzlich gedacht
Was ohne dich wär.

Plötzlich erstarrt
Züge sind hart
Alles krampft sich zusammen.

Wo kommt das her?
Wer macht das, wer
Gibt mir solche Gedanken?

Ich dreh mich um
Ich seh dein Bild
Ich atme durch
Die Angst gestillt

Verzweiflung vorüber
Furcht ist zerronnen
Aus deinen Augen
Gewissheit gewonnen:

Was wahr, ist und bleibt sind Wir.



Kennt ihr das, wenn man Gedanken denkt die man am liebsten nie denken möchte? So gings mir grad: Schocksekunde. Umso klarer wird mir dabei wie real die Gefahr doch ist, Menschen die ich liebe zu verlieren. Deshalb die Ansage:
Genießen wir die Momente mit denen die wir lieben, wir wissen nie wieviele uns noch bleiben.

Montag, Oktober 29, 2007

Warten auf Antwort

Warten auf Post
ist vergeblich
Warten auf Züge
ist frustrierend
Warten auf Worte
ist wichtig

Warten auf Uns
ist geduldig
Warten auf Mich
ist schwer
Warten auf Dich
kribbelt

Warten auf Später
ist unvermeidlich
Warten auf Unerwartetes
ist sinnlos
Warten auf Veränderung
ist dumm
Warten auf Sympathie
ist fraglich

"Warte!"
Kannst du vergessen.

Lauf los!


Mal was anderes. Ich warte zur Zeit enorm viel, deshalb das Thema

Donnerstag, Oktober 04, 2007

Longing for Recurrence


Would close all closets,
Boxes, doors
Would walk through all
Abandoned floors

Would not forget

What´s not to be
Forgotten and I
Wouldn´t scream

How did it all go wrong
Where do my thoughts belong
Two ways are always one undone

May I have next dance
Let me give myself away
Give me my next chance






Wieder mal was Englisches. Nicht mein Meisterwerk, aber dafür hats auch nur knapp 20 Minuten Zeit in Anspruch genommen. Diesen verkorksten Tag musste ich protokollieren.

Dienstag, September 25, 2007

Statt eins Stadt zwei

Sitze hier vor meiner Tastatur
Frage mich was mach ich nur?
Bin all ein ums andre mal
Denke Gedanken ohne Zahl.

Es ist mitten in der Woche
Kein Chance dich zu sehen
Und ich flehe die Zeit an
Sollst doch schneller vergehen!

Das Uhrengeläute
sagt Dienstag ist heute
fang schon jetzt an zu zählen
muss mich nur quälen

Ich lebe zwei Leben
Fünf Tage eins, dann zwei das Andere,
Ich wohn in zwei Städten
Zwischen denen ich wandere.

Es ist wie Stiller durchzulesen
Ich komm scheinbar nicht voran!
Es gibt nur eine Möglichkeit
Wie ich das beenden kann.

Hindurchzukommen, abzuhaken,
Das ist mein Ziel,
Hinter mir liegt wenig,
Und vor mir noch viel.

Eins wie das Andere
Seiten wie Zeit
Wird immer weniger
Und ich bin bereit

Stadt eins hinter mir zu lassen
Zur letzten Seite zu gelangen
Stadt zwei zu betreten
Und neu anzufangen.

Ich brenne darauf
Die Zeit zu besiegen!
Träume von Dingen
Die vor uns liegen

Dingen im Schatten
Ich mal sie mir aus
Damit sie bunt sind
Was kommt dabei raus?

Ich seh auf die Uhr
Es ist schon so spät
Die Zeit vergeht schnell
Für den der schlafen geht

Und so geh ich ins Bett
Nur um zu träumen
Von neuen Kapiteln
Von unseren Räumen

Von Zeiten mit dir
Unzerstückelt und ganz
Und forder dich auf
Zum zeitlosen Tanz.

Ein Appell an die Zeit. Vergehe! Man beachte die Symbolik der Strophenzahl.





Dienstag, September 18, 2007

Me and the city

When autumn leaves
Fall off coloured trees
Pouring rain creates noise on my window

When i´m here
All i hear
Is a quiet sound

When i smell that special smell
Fall down where i always fell
On my own bed, in my own room
Sensing for the outworlds doom

Imagining Berlins pulsing vains
Still listening to outside rains
Feeling quiet, safe and secure
In a city of that i´m sure

That it´s one of the greatest places
With so many styles and races
With all these cars and hectic chases
City´s atmosphere all this embraces


Auch so etwas gibt es. Entstanden auf Anforderung meiner Englischlehrerin. Es sollte ein Gedicht über den Ort werden, an dem ich mich zu Hause fühle. Hat´s funktioniert? Comments welcome!

Sonntag, Juni 10, 2007

Black Clouds

Just black clouds
hesitation and doubts
floating above

Surrounded by stars
hiding the scars
in the glowing night

Flash of decent hope
illuminates the present fear
burns a dead tree to ashes

As a phoenix, risen from flashes
love sheds a tear
spreads her wings
and flies.



to Dhara, 10th June, 2007

Chris




P.S.: Das Gedicht entstand in ca. einer Viertelstunde während eines "Flashs" auf der Rückfahrt von Köln nach Berlin. Inspired by a very cool person!

Donnerstag, Mai 24, 2007

Hellwach

lieg ich da
und der Regen trommelt aufs Dach.
Am Ende dieses Tages
lieg ich da,
wer hätte das gedacht?
Ich bin eingeschlafen, aufgewacht
hab was getan, was gemacht
und ich lieg da
und denke dran
und denke dann
Es hat nichts gebracht!

Vergebens war es,
Zeit verschenkt!

Ohne Sinn ohne Zweck
so scheint es,
Die Zeit ist weg!

Ich wär fast verreckt, verdreckt
und müde komm ich nach Hause
denk ich brauch ne Pause
komm langsam wieder zu mir
unter meiner Brause.
Mein Gedanke fliegt zu dir
mein aufgewühltes Herz
krümmt sich noch einmal
dann verstummt der Schmerz.

Wie ein Bügeleisen eine Decke plättet
hast du die Wogen meiner Seele geglättet
hast meinen Tag gerettet
hast nichts Besonderes gesagt
hast nicht gebohrt hast nicht gefragt
hast zugehört hast mitgefühlt
hast nicht gegraben nicht gewühlt
hast gewusst und verstanden
Wie Tücher, die meine Wunden verbanden.

Wenn eine Saite reisst, dreh die Zeit nicht zurück
vielleicht brauchst du sie nicht in einem Stück,
sondern zwei
Seiten der Medaille kommen dir
erst einmal vor wie dieser Tag mir,
doch später wirst du verstehen
bei manchen Wegen die wir gehen
können wir das Ende nicht sehen.

Am Ende deines Weges blickst du hinter dich
siehst deine Wege und verschlungnen Pfade,
obwohl es mühsam war und hinderlich
und nicht bequem war und gerade,
siehst du doch ein
genau so musste es sein,
genau so und nicht anders
und wenn du weiterwanderst
stößt dein Fuß an einen Stein
und statt einen Grund zu suchen
und mit gutem Grund zu fluchen
hebst du ihn auf, steckst ihn ein
und lächelst still in dich hinein.






Ich hoffe euch gefällt das Gedicht! Auf vielfachen Wunsch habe ich mal wieder etwas deutsches gebastelt ;-) Vielleicht fällt es leichter, die doch relative Hermetik des Gedichtes zu entschlüsseln wenn ich euch verrate, dass ich heute einen schlimmen Tag hatte, in dem unter anderem eine wirklich langwierige und dabei scheinbar sinnlose Aktion, eine gerissene Gitarrensaite und ein schönes Gespräch vorkamen :-)


P.S.: Des Lyrikers Zirkel lebt!

Sonntag, März 04, 2007

Letter to the Editor oder: Spaß mit Alliterationen

letter to the editor
better touch topics
tasks truly torn
try tremendous trials
track top trophies
tip top toes tickle
trigger trampled tooth


Den tieferen Sinn in diesen Zeilen zu erforschen, dürfte eine sehr interessante Aufgabe sein. Dies "Gedicht" soll nur zeigen, wie der Klang der ersten Zeile des Gedichtes, gehört in einer langweiligen Englischstunde, meine Inspiration für alliterative Spielereien wurde. Man lese dies Machwerk mit größtmöglicher Geschwindigkeit!

Montag, Januar 29, 2007

Mindflash

Be brave enough to use the words
to let them take effect on man
take a risk to get you hurt
be better baby break the ban!


so sleepless
playing around with formal styles
so speedless
concentrating on all the files

so harming
one turns his back on me
so charming
in times of need

too much for too little
taking a shower
too much for two riddles
touching the power

it feels so weird
the sky turned grey
my mind is cleared
step up to me

whelm over the point
where others go back
which disappoint
while you´re on track

keep the wheel spinning
around and around
keep you from sinning
just for the sound

go on to go on
go on to get away
go on to go on
It´s hard to say

If you would, then you may!

Donnerstag, Januar 18, 2007

THIS PHOTOGRAPH SHOWS YOU

magic mirror of mine
making me adore you
longingly looking
at your large eyes
grinning mischievous
sparkling at me

I ask myself where the meaning is
I am distracted with yearning
I see the black hole inside of me
I can´t get it out of my mind
I am out of my senses
I have such a desire to see you
I request the time with you
In my heart of hearts I hear you
The odour reveals you
The only one I miss most is you

Suddenly I stop doing nothing
imagining what you would say
knowing me sitting here alone
and do what´s best for me
fulfilling the promise.




weiss nicht genau, wo das herkam, muss aber irgendwo ganz tief drinnen gewesen sein ;-)
hoffe es gefällt!
IwdGMH

Donnerstag, Dezember 21, 2006

Winterstimmung

Ja, ich denke es gefällt mir. Das Gedicht passt heute gut, heute ist der kürzeste Tag des Jahres, und heute ist auch die längste Nacht. Wir wissen alle was das bedeutet: Es ist Winter. Vielleicht bringt dieser Aufruf ja auch endlich das Ersehnte...


Winterstimmung

Ruhe kehrt ein
In die Herzen der Menschen
Kälte bleibt draussen
Gemütlich warm scheinen Fenster

Lichter blinzeln überall
Durch Büsche und Gärten
Künden die Botschaft
Vom nahenden Fest.

Nur eines fehlt noch!
Denk ich bei mir
Und schaue suchend zum Himmel
Dort findet kein Stern Platz.

Die Wolken sind dicht
Und es ist kalt genug
Nur was noch fehlt
Ist der erste, sanfte Schnee.

Nun falle er! Decke zu dies Jahr
Mit all seinen Sorgen
Finde zugleich Abschluss
Und Neubeginn.